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Vom Pfau lernen – Geld und Liebe in der Partnerschaft…

Vom Pfau lernen – Geld und Liebe in der Partnerschaft…

Der Pfau könne eigentlich gar keine Überlebenschancen haben – urteilte Charles Darwin. Denn mit seinen auffälligen, schweren Pfauenfedern, die er zu seinem Markenzeichen dem Pfauenrad aufschlagen kann, ist er eigentlich die gefundene Beute. Trotzdem – oder wie Darwin schlussfolgerte – gerade wegen seines Federschmucks, ist der Pfau sehr erfolgreich bei der Partnersuche und der Arterhaltung. Was das mit Liebe und Ehe zu tun hat? Auch beim Menschen locken angesehene Männer, die sich mit den „Federn ihres Erfolges“ schmücken können, die Frauen erfolgreich an. Ansehen ist beim Menschen fraglos an Bildung, Status und beruflichem Erfolg inklusive einer entsprechenden finanziellen Unabhängigkeit festzumachen – doch das Ergebnis ist das gleiche: Angesehene Männer sind bei der Partnerwahl erfolgreich. Oder wie Appelt es formuliert: „Emanzipation hin oder her – Eine Frau möchte zu ihrem Mann aufschauen können!“

Frauen wünschen sich nach wie vor erfolgreiche Männer – Emanzipation hin oder her

Was dieser etwas provokante Vergleich mit dem Tierreich nahelegt, lässt sich auch durch Studien beweisen: Das klassische Rollenbild ist bei der Partnersuche und in der Partnerschaft nach wie vor aktuell. Entsprechende Studien belegen immer wieder, dass Frauen sich auch heutzutage erfolgreiche Männer wünschen. Erfolg wird dabei in aller Regel an Bildung und Karriere festgemacht. „Und auch die meisten Herren definieren sich in unserer Gesellschaft über das Einkommen“, weiß Appelt. Männer fühlen sich dementsprechend in ihrem Selbstwert reduziert, wenn die Partnerin beruflich erfolgreicher oder finanziell stärker aufgestellt ist. Umgekehrt finden Frauen Männer, die ein geringeres Einkommen oder einen niedrigeren gesellschaftlichen Status einnehmen, auf Dauer unattraktiv. Es gilt also: „Auch wenn Männer und Frauen im 21. Jahrhundert emanzipiert denken, so fühlen sie doch antiquiert“, so Appelt.

Der kleine Unterschied – Grundlage einer dauerhaften Partnerschaft

Der Mann ist der Ernährer, die Frau kümmert sich um Haushalt und Kinder? Ist dieses Konstrukt in der heutigen aufgeklärten Zeit tatsächlich noch aktuell? Die Antwort ist ein klares „Jein“. Natürlich üben heute die meisten Frauen, die in einer Partnerschaft leben oder verheiratet sind, einen Beruf aus – und das in der Regel auch dann, wenn Kinder kommen. Aber Frauen sind deutlich häufiger in Teilzeit tätig als Männer und verdienen im Schnitt weniger als Männer allgemein. Was für die Gesamtgesellschaft gilt, gilt auch innerhalb von Beziehungen. Faktisch ist der Mann in den allermeisten Beziehungen der Hauptverdiener – das belegen Studien wie die des namhaften Allensbach-Instituts „Wie tickt der Mann?“.

Verdient die Frau mehr leidet der Selbstwert des Mannes

Was diese Studie belegt, kann auch Appelt bestätigen: „Es hat sich gezeigt, dass es Männer auf längere Sicht wichtig finden, dass ihre Partnerin nicht viel mehr verdient als sie.“ Mehr noch: „Verdient eine Frau mehr, kommt der Partner in der Regel auf Dauer damit nicht klar. Das Selbstwertgefühl leidet!“ Umgekehrt kommen Frauen gut damit klar, wenn der Partner das höhere Gehalt nach Hause bringt. Die meisten Frauen schätzen dies sogar.

Emanzipation in der Ehe – gleich und gleich gesellt sich gern

Nun könnte man geneigt sein zu denken, dass die Emanzipation spurlos an der Institution der Ehe vorbeigegangen ist. Doch das ist weit gefehlt, wie eine Untersuchung des Statistischen Bundesamtes zeigt: Inzwischen haben 61 Prozent der Paare in Deutschland den gleichen Bildungsabschluss. Man bleibt also beim Heiraten unter sich, wenn es um die gesellschaftlichen Schichten geht. Das „Gleich und gleich gesellt sich gerne“ hat also durchaus seinen wahren Kern. „Menschen mit einem vergleichbaren Hintergrund in Bezug auf Bildung und soziale Herkunft haben mehr Verständnis für die Themen und Wichtigkeiten des Partners“, weiß auch Appelt zu berichten.

Je gleicher das Wertesystem, desto erfolgreicher die Partnerschaft

Das Märchen vom Prinzen (Charles), der die Kindergärtnerin (Diana) heiratet, hat demnach mehr oder weniger ausgedient: Ein sozialer Aufstieg über die Heirat ist heute für Frauen kaum mehr möglich. Denn heute heiratet der Arzt die Ärztin und nicht die Krankenschwester. Um aufs Thema Geld zurück zu kommen: Paare, die ähnlicher Herkunft sind, verfügen auch über ein vergleichbares Wertesystem. Appelt hat zum Beispiel einmal einen vermögenden Unternehmer mit einer sehr gebildeten, finanziell zwar unabhängigen aber nicht vermögenden Medizinerin zusammengebracht. „Sie bekam Diskussionen über Millioneninvestitionen mit und begann, mit der goldenen Kreditkarte ihres Mannes die Champs Elysées hoch und runter zu shoppen. Die Frau hatte kein Gefühl dafür, woher das Vermögen ihres Mannes kam und wie ein verantwortungsbewusster Umgang mit diesem Vermögen aussieht – weil sie es nicht von Hause aus gelernt hatte.“

Man bleibt unter sich – und das aus gutem Grund!

Übrigens: Diana stammte auch aus gutem Hause. Die Spencers, so Dianas Mädchenname, entstammen einem Adelsgeschlecht, das diesen Titel bereits seit 1765 führt. Auch hier galt dementsprechend: Man bleibt unter sich. Und das aus gutem Grunde. Doch auch hier verfügte der Ehemann, also Prinz Charles, über den Federschmuck des Pfaus – denn er ist der Spross der königlichen Familie und verfügte damit über mehr Ansehen, Einfluss und Vermöge als Diana. Wenn es darum geht, den Traumpartner zu finden, ist also durchaus ein Blick auf Geld und Bildung ratsam.

 

Bildrechtenachweis:
© Independent birds – Shutterstock

 

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