Man sieht sich täglich und kennt sich nicht
Freiburg misst seine Entfernungen in Minuten. Vom Münsterplatz an den Rand der Altstadt sind es ein paar Schritte, und die Straßenbahn hat einen aus der Wiehre in den Norden gebracht, ehe ein Gespräch richtig begonnen hat. Universität und Klinikum, die Institute der Solar- und Umweltforschung, Verwaltung, Weinbau und Tourismus bringen den Tag früh in Gang. Wer hier lebt, ist fast ständig von Menschen umgeben: auf dem Münstermarkt, entlang der Bächle, an den Ufern der Dreisam. Und doch hören wir immer wieder denselben Satz: Man kennt sich vom Sehen und bleibt einander fremd. Studierende ziehen nach dem Abschluss weiter, Assistenzzeiten enden, Forschungsverträge laufen aus. Wer bleibt, hat sein Umfeld meist früh beisammen. An einem Sommerabend sitzt am Augustinerplatz die halbe Stadt zusammen, und kaum jemand spricht über die eigene Runde hinaus. Räumliche Nähe schafft eben noch keine Verbindung; sie macht deren Fehlen nur deutlicher spürbar.
Gewohnheit ist keine Verbindung
Man kann jeden Tag durch dieselben Gassen gehen, unzählige Menschen sehen und trotzdem niemanden kennenlernen.
Warum Nähe allein nicht genügt
In Gesprächen mit Menschen aus Freiburg und dem Umland kehren vier Beobachtungen wieder. Keine davon hat mit fehlender Offenheit zu tun. Sie erklären eher, warum eine dicht gewachsene Stadt das Kennenlernen erschwert, statt es zu erleichtern.
Vertraute Gesichter ohne Namen
Die Frau, die morgens in derselben Bahn gegenübersitzt, der Händler am Marktstand, der Nachbar aus dem Haus schräg gegenüber: Man erkennt einander seit Jahren und hat nie mehr als einen Gruß gewechselt. Diese stille Vertrautheit fühlt sich an wie ein soziales Leben, ersetzt aber keines.
Kreise, die sich früh schließen
Wer im Stühlinger studiert hat und danach in der Nachbarschaft geblieben ist, kennt längst alle, die man über Freunde kennenlernen könnte. Solche Freundeskreise stammen aus einer bestimmten Lebensphase und wachsen kaum noch. Neue Menschen treten nur hinzu, wenn jemand sie bewusst dazuholt.
Eine Stadt im ständigen Wechsel
Ein großer Teil der Stadt ist auf Zeit hier: für ein Studium, eine Facharztausbildung, eine befristete Projektstelle. Wer bleiben möchte, gewöhnt sich an, nicht zu früh zu vertrauen, und übersieht darüber genau jene, die ebenfalls geblieben sind und dasselbe suchen.
Diskretion in überschaubaren Verhältnissen
Vieles spricht sich hier schneller herum, als einem lieb ist. Wer im Klinikum, in einer Kanzlei oder in einem Familienunternehmen der Region einen Namen hat, sucht ungern sichtbar. Also bleibt der Wunsch nach einer Partnerschaft unausgesprochen, und was niemand ausspricht, führt zu nichts.
Unsere Arbeitsweise: erst zuhören, dann suchen
Seit 1993 vermitteln wir persönlich, von Hand und ohne Automatismus. Am Anfang steht ein ausführliches Gespräch: woher Sie kommen, was Ihnen wichtig ist, wie Ihre Woche aussieht und welchen Platz eine Partnerschaft darin künftig einnehmen soll. Erst danach beginnen wir zu suchen. Sie erhalten keine Liste, sondern einzelne Vorschläge, zu denen wir Ihnen sagen können, warum wir gerade an diesen Menschen gedacht haben. Vorgestellt werden Sie ausschließlich dann, wenn Sie zugestimmt haben. In Freiburg und der Umgebung beraten wir nach Vereinbarung. Ein persönlicher Termin lässt sich am Abend oder am Wochenende einrichten, an einem ruhigen Ort Ihrer Wahl. Was danach folgt, lässt sich ohnehin nicht delegieren: ein erster gemeinsamer Abend, ein Aufstieg auf den Schlossberg, eine Fahrt hinauf zum Schauinsland, ein Heimweg, der länger dauert als geplant.
Wer im Breisgau sucht, sucht meist etwas Bestimmtes
Die Universitätsstadt am Oberrhein zieht Menschen an, die etwas vorhaben: Ärztinnen und Forscher, Juristen, Lehrkräfte, Selbstständige aus Handwerk und Weinbau, Fachleute für erneuerbare Energien, die hier längst eine Heimat gefunden haben. Der Ton ist offen und ökologisch geprägt, die Nachbarschaft zu Frankreich und zur Schweiz macht das Denken wie selbstverständlich grenzüberschreitend. Wer aus Herdern, Günterstal oder dem Rieselfeld kommt, verbindet Lebensqualität mit Anspruch, auch in Fragen der Partnerschaft. Genau dieser Anspruch macht die Suche schwer. Gefragt ist nicht, wer zufällig verfügbar ist, sondern wer die eigene Haltung teilt. Offene Portale bilden das schlecht ab: Sie liefern Menge und überlassen Ihnen das Prüfen, Verwerfen und Erklären. Hier setzt unsere Arbeit an. Wir suchen nicht in der Breite, sondern im Einzelnen, sprechen mit beiden Seiten und sagen es offen, wenn zwei Lebensentwürfe auf Dauer nicht zusammenpassen. Aus vielen Gesichtern wird so die eine Begegnung, die zählt.
Auch nördlich des Breisgaus
Der Südwesten ist gut vernetzt, unsere Betreuung ebenfalls. In Karlsruhe, Stuttgart, Mannheim und Ludwigshafen arbeiten wir nach denselben Grundsätzen: persönliche Auswahl, geschützter Rahmen und ein begründeter Vorschlag statt einer langen Liste.
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Häufige Fragen zur Partnervermittlung in Freiburg
Machen Sie aus vielen Gesichtern eine Begegnung
Zuerst kommt das Gespräch, nicht der Vertrag. Darin erfahren Sie, wie wir vorgehen, wen wir für Sie suchen würden und woran wir eine mögliche Verbindung messen. Wann und wo das geschieht, richtet sich ganz nach Ihnen.
Ich freue mich auf Ihre Nachricht – persönlich und diskret.
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Christa Appelt persönlich
